Appell „Landwirtschaft braucht Fairness“
Landwirtinnen und Landwirte in Deutschland, Europa und weltweit müssen von ihrer Arbeit leben können! Doch unfaire Handelspraktiken und Preise gefährden die Zukunft der Landwirtschaft. Ob Getreide- und Milchbäuerinnen und -bauern in Deutschland oder Kakao- und Kaffeeproduzentinnen und -produzenten in Ghana und Brasilien – viele von ihnen können nicht von ihrer Arbeit leben. Sie können nicht in ihre Betriebe investieren, um nachhaltiger, produktiver und damit zukunftsfähig zu wirtschaften. Sie können Menschen, die auf ihren Höfen arbeiten, keine existenzsichernden Löhne zahlen. Unfaire Preise gefährden Existenzen entlang lokaler und globaler Lieferketten.
Dieses Marktversagen darf nicht länger hingenommen werden.
Aus diesem Grund wurde ein Appell an den Bundeslandwirtschaftsminister gestartet, damit sich dieser entschlossen dafür einsetzt, dass die Zahlung fairer, kostendeckender Preise entlang der gesamten Lieferkette von allen Handelspartnern sichergestellt werden muss. Faire Preise bedeuten, dass sie die Kosten einer nachhaltigen Produktion decken und so existenzsichernde Einkommen und Investitionen ermöglichen. Die Zahlung von unfairen Preisen muss als unfaire Handelspraktik in die UTP-Richtlinie aufgenommen werden.
In unserem Weltladen liegen Listen aus, auf denen dieser Appell unterschrieben werden kann.
Dies geht aber auch online auf der Webseite von Inkota, folge dazu bitte diesem Link: https://www.inkota.de/landwirtschaft-braucht-fairness
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#FairerHandel #FairTrade #weltladen